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Symbolbild gewerbliche Versicherungen für Handwerksbetriebe, Handschlag bei Vertragsabschluss

Gewerbliche Versicherungen für Handwerksbetriebe: Was ist Pflicht

Gewerbliche Versicherungen für Handwerksbetriebe: Was ist Pflicht

Ein umgestoßenes Werkzeug, ein beschädigtes Kundeneigentum oder ein Wasserschaden auf der Baustelle, im Handwerksalltag lauern zahlreiche Risiken. Welche Versicherungen dabei wirklich Pflicht sind und welche freiwillig, aber dennoch sinnvoll sind, wissen viele Betriebe nicht genau.

Welche Versicherung ist Pflicht

Gibt es Versicherungen, die für Handwerksbetriebe gesetzlich vorgeschrieben sind.

Verpflichtend ist in erster Linie die gesetzliche Unfallversicherung über die zuständige Berufsgenossenschaft, die für Betriebsinhaber mit Mitarbeitern grundsätzlich gilt. Je nach Gewerk und Bundesland können zusätzlich branchenspezifische Pflichtversicherungen, etwa in bestimmten Bauberufen, hinzukommen.

Warum lohnt sich Betriebshaftpflicht

Ist eine Betriebshaftpflichtversicherung auch ohne gesetzliche Pflicht sinnvoll.

Ja, die Betriebshaftpflicht gehört in den meisten Gewerken zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt, da sie Schäden abdeckt, die bei der Arbeit an fremdem Eigentum entstehen. Ohne eine solche Absicherung kann bereits ein einziger größerer Schadensfall die finanzielle Existenz eines Betriebs gefährden.

Welche weiteren Policen sind sinnvoll

Welche zusätzlichen Versicherungen sollten Handwerksbetriebe in Betracht ziehen.

Je nach Betriebsgröße und Gewerk kommen eine Betriebsunterbrechungsversicherung, eine Inhaltsversicherung für Werkstatt und Maschinen sowie eine Rechtsschutzversicherung für gewerbliche Streitigkeiten infrage. Für Betriebsinhaber empfiehlt sich zudem eine private Absicherung, da die gesetzliche Unfallversicherung den Inhaber selbst oft nicht automatisch mit einschließt.

Wie findet man den passenden Schutz

Wie geht man bei der Auswahl der richtigen Versicherungen am besten vor.

Ein unabhängiger Versicherungsmakler mit Erfahrung im Handwerk kann den tatsächlichen Bedarf des Betriebs realistisch einschätzen und unnötige Doppelversicherungen vermeiden. Bestehende Policen sollten zudem regelmäßig überprüft werden, da sich Betriebsgröße, Ausstattung und Auftragsvolumen im Lauf der Zeit verändern.