Meistergründungsprämie: 4 Fakten zur Förderung des Betriebsstarts
Die Meistergründungsprämie unterstützt Handwerksmeister, die sich nach ihrer Prüfung selbstständig machen oder einen Betrieb übernehmen. Viele frisch geprüfte Meister kennen dieses Förderinstrument nicht, obwohl es gerade in der finanziell angespannten Startphase eine spürbare Entlastung bringen kann. Ein Überblick über die wichtigsten Fakten.
Wer kann die Prämie beantragen
Wer ist grundsätzlich antragsberechtigt für die Meistergründungsprämie.
Antragsberechtigt sind in der Regel Personen, die ihren Meisterbrief in einem zulassungspflichtigen Handwerk erworben haben und innerhalb einer festgelegten Frist nach der Prüfung einen Betrieb gründen oder übernehmen. Je nach Bundesland unterscheiden sich die genauen Fristen und Voraussetzungen, weshalb ein Blick in die Landesregelung unerlässlich ist.
Wie hoch fällt die Förderung aus
Mit welchem Betrag können Meister bei der Meistergründungsprämie rechnen.
Die Höhe variiert von Bundesland zu Bundesland und bewegt sich meist im Bereich eines vierstelligen Betrags als einmaliger Zuschuss. Anders als bei Krediten muss dieser Zuschuss nicht zurückgezahlt werden, sofern die im Antrag genannten Voraussetzungen eingehalten werden.
Welche Nachweise werden verlangt
Welche Unterlagen benötigt man für den Antrag auf die Meistergründungsprämie.
Üblich sind der Meisterbrief, ein Nachweis der Betriebsgründung oder -übernahme sowie teils ein kurzes Gründungskonzept mit Angaben zu Standort und geplanter Tätigkeit. Manche Länder verlangen zusätzlich eine Bestätigung der zuständigen Handwerkskammer über die Eintragung in die Handwerksrolle.
Wie kombiniert man die Prämie mit anderen Förderungen
Lässt sich die Meistergründungsprämie mit weiteren Fördermitteln verbinden.
In vielen Fällen ist eine Kombination mit KfW-Gründerkrediten, regionalen Investitionszuschüssen oder Gründungsberatungen möglich, solange keine Doppelförderung für dieselbe Ausgabe entsteht. Eine frühzeitige Abstimmung mit der Handwerkskammer hilft dabei, die verschiedenen Programme sinnvoll miteinander zu kombinieren.









